Aus Hausham im Oberland Mo–Fr 9–17 Uhr
Digitalwerk Oberland Logo
Team und Berechtigungen

Das CloudCRM-Berechtigungssystem richtig einrichten

Berechtigungen wachsen still: Ein Recht hier, eine Ausnahme dort, und nach zwei Jahren kann die Aushilfe mehr als die Buchhaltung. Dieser Bericht zeigt, wie Sie Rollen, Einzelrechte und Firmenzuordnung wieder in eine begründbare Ordnung bringen.

  • Zugriff nach Aufgabenprofil
  • Firmenbereiche voneinander trennen
  • Änderungen regelmäßig überprüfen

Problem und Ausgangssituation

Niemand weiß mehr genau, warum wer worauf zugreifen darf. Meist steckt keine Entscheidung dahinter, sondern eine Vertretung von vor drei Jahren, die nie zurückgenommen wurde.

Ziel des Arbeitsablaufs

Ein Rollenmodell aufbauen, das sich erklären lässt, mit Firmen- und Funktionsrechten im angemessenen Umfang.

Voraussetzungen

  • Liste der Arbeitsrollen
  • Verantwortlicher Administrator
  • Dokumentierte Freigabeprozesse

Praxisanleitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1: Aufgabenprofile der Firma festlegen

    Bevor Sie den ersten Haken setzen, lohnt eine halbe Stunde auf Papier. Schreiben Sie auf, was Verwaltung, Service, Verkauf und Steuerberatung tatsächlich brauchen und trennen Sie dabei reines Ansehen von Bearbeiten und von besonderen Aktionen wie Exportieren oder Festschreiben. Diese Vorarbeit klingt nach Bürokratie, verhindert aber den häufigsten Fehler: dass Rechte danach vergeben werden, wer zuerst gefragt hat. Am Ende steht eine Grundlage, die Sie auch in einem Jahr noch begründen können.

    CloudCRM. Übersicht der Rollen
    Übersicht der Rollen
  2. Schritt 2: Rollenstandards als Ausgangspunkt prüfen

    Öffnen Sie die Rollen- und Benutzerverwaltung und halten Sie die vorhandenen Rollen gegen Ihre Aufgabenprofile. Eine Rolle bündelt, was üblicherweise zusammengehört. Im konkreten Betrieb ist sie aber oft an einer Stelle zu weit und an einer anderen zu eng. Notieren Sie diese Abweichungen erst einmal, bevor Sie anfangen, einzelne Benutzer zu bearbeiten. Wer beides gleichzeitig macht, verliert schnell den Überblick, was Standard war und was Sonderfall.

    CloudCRM. Auswahl einzelner Funktionsrechte
    Auswahl einzelner Funktionsrechte
  3. Schritt 3: Modul- und Aktionsrechte passend vergeben

    Jetzt gehen Sie je Rolle oder Benutzer die Freigaben für Kunden, Aufgaben, Tickets, Kassenbuch und die übrigen Module durch. Achten Sie auf die einzelnen Aktionen: Erstellen, Bearbeiten, Exportieren und Festschreiben sind vier verschiedene Dinge mit sehr unterschiedlicher Tragweite. Was keinen erkennbaren Arbeitsbezug hat, nehmen Sie weg. Beruhigend zu wissen: Die Oberfläche zeigt nur die Auswahl. Geprüft werden die Rechte zusätzlich serverseitig, ein manipuliertes Formular hilft also niemandem weiter.

    CloudCRM. Benutzer mit geprüfter Firmenzuordnung
    Benutzer mit geprüfter Firmenzuordnung
  4. Schritt 4: Firmenkontext jedes Benutzers kontrollieren

    Gehen Sie zum Abschluss jeden Mitarbeiter einzeln durch und kontrollieren Sie die zugeordneten Rechte. Rollen und Einzelrechte gelten immer im vorgesehenen Firmenkontext. Bei mehreren Mandanten ist das der Punkt, an dem sich Fehler am teuersten rächen. Besonders genau hinschauen sollten Sie bei zwei Gruppen: bei Mitarbeitern, deren Tätigkeit sich verändert hat, und bei denen mit mehreren Zuständigkeiten. Dort sammeln sich über die Jahre Rechte an, die längst niemand mehr braucht. Speichern Sie nur, was Sie eindeutig geklärt haben; ein offener Punkt gehört besprochen und nicht vorsichtshalber freigegeben.

  5. Schritt 5: Berechtigungen bei Änderungen nachpflegen

    Ein Berechtigungsmodell ist keine einmalige Einrichtung, sondern Pflege. Prüfen Sie die Rechte bei Eintritt, Rollenwechsel, Vertretung und Austritt. Besonders die Vertretung ist tückisch: Die zusätzlichen Freigaben für zwei Urlaubswochen bleiben erfahrungsgemäß jahrelang bestehen, wenn sie niemand aktiv zurücknimmt. Halten Sie intern fest, wer eine Änderung fachlich freigegeben hat, und testen Sie danach die betroffenen Arbeitswege. So bleibt das Modell an der Organisation ausgerichtet, wie sie heute tatsächlich ist.

Ergebnis

Ein überschaubares Modell, das die tägliche Zusammenarbeit nicht ausbremst und den Zugriff trotzdem auf das notwendige Maß begrenzt. Bei der nächsten Prüfung können Sie jede Freigabe begründen.

  • Zugriff nach Aufgabenprofil
  • Firmenbereiche voneinander trennen
  • Änderungen regelmäßig überprüfen

Passende CloudCRM-Funktionen

  • Rollenstandards
  • Modul- und Aktionsrechte
  • Firmenzuordnung
  • Benutzerverwaltung
Kurz erklärt

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Rolle und Recht?

Eine Rolle bietet einen sinnvollen Ausgangspunkt; einzelne Rechte legen konkrete Bereiche und Aktionen fest.

Wie wird die Trennung zwischen Firmen unterstützt?

Zugriffe werden im zugeordneten Firmenkontext geprüft.

Wann sollten Rechte kontrolliert werden?

Mindestens bei neuen Aufgaben, Rollenwechseln und beim Ausscheiden eines Mitarbeiters.

Passende Produktseiten

Diesen Ablauf selbst ausprobieren

In einer kostenlosen Demo zeigen wir Ihnen diesen Ablauf live in Ihrem eigenen CloudCRM – zugeschnitten auf Ihren Betrieb.

Demo anfordernPreise ansehen

Weitere Praxisberichte

Vom Einzelschritt zum Gesamtbild

Dieser Ablauf ist ein Ausschnitt aus CloudCRM

Kundenakte, Angebote, Aufträge, Rechnungen und Finanzen greifen ineinander. Auf der Produktseite sehen Sie, wie die einzelnen Schritte zusammenhängen.

Kontakt

Kontakt

Schreiben Sie uns Ihre Anfrage.

Zur Kontaktseite